Die GWG Investiert
Im Spreewald zu Hause, Ausgabe März 2011, NetPR
Die Region ringt um ein Gesamtkonzept. Das Schöpfwerk Krimnitz wurde 2010 neu gebaut. Gräben sollen ertüchtigt und profiliert werden. Die Stadt Lübbenau überarbeitet derzeit ihr Regenwasserkonzept und will es zeitnah umsetzen. Vieles wird also von Land, Kommunen und Bürgern zur Hochwasservorsorge geplant und in den kommenden Jahren umgesetzt. Dennoch – es wird Zeit in Anspruch nehmen und die Effekte der einzelnen Maßnahmen werden zunächst sensibel beobachtet. Mit neuer Technik und Umbaumaßnahmen rüstet die GWG ihren Bestand gegen neuerliche Wasserschäden.
Der Pumpensumpf im Bereich P2
Hier ist die Lösung einfach: An den tiefsten Stellen im Keller jeden Aufgangs wird eine Öffnung von max. 50 × 50 cm in das Fundament geschnitten. Hierin eingelassen wird der sogenannte Pumpensumpf, ein wasserfestes Behältnis, und eine Pumpe. Der Sumpf erhält eine Abdeckplatte, gefüllt mit Filterkies. Ein abschließendes Gitterrost macht die Stelle sicher betretbar. Drückt nun Grundwasser in das Fundament, fließt es zwangsläufig zu dieser tiefsten Stelle und gelangt, am Kies vorbei, in die Vertiefung. Die Pumpe springt an und saugt das Wasser automatisch ab. Der Kellerboden wird in der Regel nur feucht. Der Feinkies lässt nur Wasser hindurch und verhindert so, dass Sand und Dreck von der Pumpe angesaugt wird. Die in den Aufzugsschächten installierten Pumpen verbleiben dort für den Notfall, falls also zu viel Wasser in kurzer Zeit einbricht.
Wasserdichte Fundamente im Bereich WBS 70
Zum Schutz vor eindringendem Grundwasser wird auf die Kellerfußböden in den Gebäuden des Typs WBS 70 eine wasserundurchlässige Betonschicht aufgetragen. Diese verhindert durch ihre hohe Dichte ein Durchsickern des Wassers. Da der Boden dann bis zu 24,5 cm höher ist, müssen abschließend alle Kellertüren angepasst werden.
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Kommentar von Heinz Gomoll | 01.11.2011
Nach unseren Beobachtungen sickerte das Wasser nicht durch die gesamte Bodenplatte,
sondern durch vorhandene Risse in der Bodenplatte und nicht sauber abgedichtete Vertikalfugen. Da sich das Wasser so schnell es gekommen war, auch wieder zurückgezogen hat, war es wohl eher oberflächliches Schichtenwasser, Grundwasser wäre so schnell nicht wieder versickert. Gegen das Wasser von unten würde es eine armierte 5cm-Betonschicht auch tun(man kann auch bis 10 cm über Erdbodenhöhe auffüllen, dann ist zwar kein Keller mehr da, aber, egal ob Schichten- oder Grundwasser, es kommt garantiert nicht mehr rein).
Die Abdichtung der Bodenplatte muss aber auch mit einer Abdichtung der vertikalen Fugen zwischen den Platten einhergehen, sonst haben wir beim nächsten Dauerregen dann zwar kein Wasser mehr von unten, doch es läuft auch nichts mehr ab - der Pool im Keller ist dann optimal vorbereitet.
Vielleicht gibt es auch noch andere Lösungsansätze als diesen(sponsored by Betonwerk) ?
