Gut und sicher wohnen

Verkehrssicherheit gehört dazu

Wie jeder Eigentümer von Wohngebäuden trägt auch die GWG die Verantwortung für die Gebäudesicherheit und muss dementsprechend umfassenden Prüf- und Kontrollpfl ichten nachkommen. Vor diesem Hintergrund fand in den ersten drei Septemberwochen eine Sicherheitsbegehung durch einen Sachverständigen der Qualitätsgemeinschaft Verkehrssicherung (QVS) im gesamten Gebäudebestand der Genossenschaft statt. Dabei wurden über 50 Kriterien fachkundig überprüft - von losen Gehwegplatten über Standfestigkeit von Treppengeländern bis zu defekter Beleuchtung im Treppenhaus.

„Ziel dieser Maßnahme war es festzustellen, ob sich unsere Wohnhäuser und die dazugehörigen Außenanlagen in einem ordnungsgemäßen Zustand befi nden oder von ihnen Gefahren für AnwohnerInnen oder Dritte ausgehen“, erklärt Vorstandsassistent Paul Schlorf. „Die Bilanz der Untersuchung ist sehr zufriedenstellend. Die GWG hat in nahezu allen sicherheitsrelevanten Bereichen überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt.“ Allerdings gibt es eine Sache, bei der dringender Handlungsbedarf besteht:

Der Hausflur ist KEINE Abstellkammer!

Im Zuge der Hausbegehungen wurde deutlich, dass sowohl das Treppenhaus als auch Fahrrad- oder Wäschekeller immer häufi ger durch einzelne BewohnerInnen als zusätzliche Lagerräume zweckentfremdet werden. Dies ist gefährlich! Gerade der Hausfl ur ist als Rettungsweg dringend frei zu halten. Dies betriff t auch Schuhablagen oder Blumentöpfe, die zur lebensgefährdenden Stolperfalle für Rettungskräfte wie Schutzsuchende gerade auch bei Rauchentwicklung werden können. Sie behindern zudem den Transport mit Krankentragen durch das Treppenhaus.

Möbel im Fahrrad- oder Wäschekeller wiederum bilden eine Brandgefahr und belegen den sonst für alle HausbewohnerInnen nutzbaren Raum, was unnötig zu Streit führt.

 

Die GWG wird handeln

„Die Sicherheitsbegehung hat uns nochmals die Dringlichkeit der Beräumung vor Augen geführt. Es ist unsere Pfl icht zu handeln“, informiert Vorstand Holger Siebert. Demnächst werden in den betreff enden Hausaufgängen alle Mitglieder zur Beseitigung unbefugt abgestellter Gegenstände aufgefordert. Wird dem in einer angemessenen Frist nicht Folge geleistet, wird eine kostenpfl ichtige Beräumung vorgenommen. „Schließlich hat die Sicherheit unserer Mitglieder für uns oberste Priorität sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben“, so Vorstand Siebert.