GWG behebt Störungen ehe der Mieter sie bemerkt

Im Spreewald zu Hause, Ausgabe November 2009, NetPR
HA-Station in der Beethovenstr. 16
HA-Station in der Beethovenstr. 16

Das neue Monitoringsystem in den Hausanschlussstationen (HA-Stationen) im Lindenviertel entfaltet seine volle Wirkung. Ein kleines elektronisches Bauteil im Steuerungskasten, OPTI (Optimierungsbaustein) genannt, erfasst und vergleicht Werte, wie die Vor- und Rücklauftemperaturen in der Heizungsanlage. Gibt es Abweichungen vom Normalbetrieb wird entsprechend reagiert. So kann die Heizungsanlage kostenoptimiert entsprechend des aktuellen Bedarfs betrieben werden.

Tritt eine Störung auf, wird ein Alarm ausgelöst. Da ständig alle Werte per Internetverbindung direkt auf den Rechner von Herrn Langer gelangen, der als Koordinator für den Regiebetrieb bei der GWG auch zuständig für die Fahrweise der HA-Stationen, kann nun schnell reagiert werden. „In der Regel wird die Heizungsanlage repariert sein, ehe die Bewohner eine Leistungsminderung bemerken.“ so Langer. „Da Störungsmeldungen auch auf meinem Handy ankommen, geht dies sogar, wenn ich nicht im Büro bin oder während der Bereitschaftszeit.“

In Ergänzung der neuen Überwachungstechnik wird in Zusammenarbeit mit den Stadt-und Überlandwerken Luckau-Lübbenauer auch die Wärmemenge direkt an der Anlage erfasst. So können die Einspareffekte der gezielten Steuerung gleich mit analysiert werden. Für die Zukunft ist die Ausstattung weiterer HA-Stationen der GWG mit diesem Regelungssystem geplant.

Schaltkasten mit OPTI
Schaltkasten mit OPTI