GWG behebt Störungen ehe der Mieter sie bemerkt
Im Spreewald zu Hause, Ausgabe November 2009, NetPR
Das neue Monitoringsystem in den Hausanschlussstationen (HA-Stationen)
im Lindenviertel entfaltet seine volle Wirkung. Ein kleines
elektronisches Bauteil im Steuerungskasten, OPTI (Optimierungsbaustein)
genannt, erfasst und vergleicht Werte, wie die Vor- und
Rücklauftemperaturen in der Heizungsanlage. Gibt es Abweichungen vom
Normalbetrieb wird entsprechend reagiert. So kann die Heizungsanlage
kostenoptimiert entsprechend des aktuellen Bedarfs betrieben werden.
Tritt eine Störung auf, wird ein Alarm ausgelöst. Da ständig alle Werte
per Internetverbindung direkt auf den Rechner von Herrn Langer gelangen,
der als Koordinator für den Regiebetrieb bei der GWG auch zuständig für
die Fahrweise der HA-Stationen, kann nun schnell reagiert werden. „In
der Regel wird die Heizungsanlage repariert sein, ehe die Bewohner eine
Leistungsminderung bemerken.“ so Langer. „Da Störungsmeldungen auch auf
meinem Handy ankommen, geht dies sogar, wenn ich nicht im Büro bin oder
während der Bereitschaftszeit.“
In Ergänzung der neuen Überwachungstechnik wird in Zusammenarbeit mit den Stadt-und Überlandwerken Luckau-Lübbenauer auch die Wärmemenge direkt an der Anlage erfasst. So können die Einspareffekte der gezielten Steuerung gleich mit analysiert werden. Für die Zukunft ist die Ausstattung weiterer HA-Stationen der GWG mit diesem Regelungssystem geplant.
