Preissteigerungen

Im Spreewald zu Hause, Ausgabe November 2009, NetPR
Preisentwicklung

Seit 2000 hat die GWG überwiegend an gleichbleibenden Betriebskostenvoraus­zahlungen für ihre Mieter und Mitglieder festgehalten. Aufgrund der anhaltenden Preissteigerungen, insbesondere für die Fernwärme, ist in einigen Fällen nun eine allgemeine Anpassung notwendig geworden, um hohe Nachzahlungen für die Mieter zu vermeiden.

Der Hintergrund
Die GWG bezieht Fernwärme von den Stadt- und Überlandwerken Luckau-Lübbenau (SÜLL). Diese erzeugen durch das Verbrennen von Erdgas mit der im Wirkungsgrad sehr guten Technik der Kraft-Wärme-Kopplung im Blockheizkraftwerk Strom und gleichzeitig Wärme.

Jedes Jahr im März werden die Preise für Fernwärme von der SÜLL neu festgelegt und spiegeln im Wesentlichen die allgemeine Gaspreisentwicklung wieder. Der Gaspreis ist an den Erdölpreis gekoppelt. Die Entwicklung der Preise an der Tankstelle entsprechen also in etwa der Entwicklung der Gas- und damit auch der Wärmepreise.

Für den Bestand der GWG bedeutete dies z. B. von 2001 bis 2008 einen Preisanstieg um etwa 24 % bei den warmen Betriebskosten! Dieser Trend wird sich langfristig fortsetzen und macht die Anpassung der Vorauszahlung notwendig.

Preisentwicklung
Entwicklung der Gas- und Fernwärmepreise

Fakten
Kosten für Heizung und Warmwasser bei etwa gleichem Verbrauch an Fernwärme
(11.563.205 KWh bzw. 11.073.866 KWh):

Betriebskostenjahr 2001/2002:

933.412,63 € = 0,71 €/m²*M

Betriebskostenjahr 2007/2008:

1.133.080,26 € = 0,88 €/m²*M

Das entspricht an sich günstige Betriebskosten.