Rückblick zum GWG-Projekt „Komfortwohnen“
Fast alle haben sich in das Bad verliebt …
Schon im November 2008 war es, als die GWG die strategische
Entscheidung traf, Grundrisse und Ausstattungen der Wohnungen dem
veränderten Lebensgefühl der Mitglieder anzupassen. Konkret hieß dies,
gemeinsam mit allen Fachbereichen neue Lösungen zu entwickeln, die den
aktuellen Zeitgeist treffen und trotzdem bezahlbar bleiben, sowie die
dann gefundenen Varianten schon vorab umzusetzen.
Der
GWG-Vorstand Holger Siebert, welcher innerhalb der Genossenschaft
dieses Projekt vorrangig begleitet hat, betonte aber auch, dass die
komplette Vorleistung ohne konkrete Mietinteressenten ein Risiko
darstellte, was es zu minimieren galt. Auf die Reaktion der Lübbenauer
war er und das gesamte GWG-Team dementsprechend sehr gespannt. Nach den
ersten „Tagen der offenen Wohnungstür“, welche stark besucht wurden,
hat das GWG-Team alle Anregungen der vielen Besucher zusammengefasst.
Das Voting der anwesenden GWG-Mitglieder:
» die Altersgruppe ab 35 Jahre würde eine offene Küche wählen
» viele Mitglieder könnten das neue Türenprogramm nutzen
» ein Kombibad mit Abstellraum und Gästebad käme für 85 % infrage
» fast 100 % haben sich in das große Bad verliebt
Viele Wohnungen sind schon anhand dieser Planungen verändert bzw. ergänzt worden. Die GWG hat
mit dem Projekt „Komfortwohnen“ neue Wohnmöglichkeiten entwickelt, die jedes Mitglied nutzen kann,
aber nicht muss. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
„Eine Komfortvariante ohne Goldkante anzubieten, war das
Projektziel. Denn 80 % der Interessenten verdienen seit 1994 nicht mehr
Brutto in unserer Gegend.“
Holger Siebert, GWG-Vorstand
Familie Lehnig, eine der neuen „Komfort-Wohner“
Bevor die Lehnigs in die Seelenbinderstraße 3 eingezogen sind,
wohnte die Familie auf 140 m² im Nachbarort Eisdorf. Herr Lehnig
arbeitet in Berlin und wollte mit seiner Familie in eine kleinere
Wohnung nach Lübbenau ziehen. Bei der Recherche im Internet fiel den
Eheleuten die neue GWG-Komfortwohnung mit dem zentralen Tresen auf.
Auch der Fußboden in Laminatoptik und die eleganten Tapeten haben
überzeugt.
Die Lage in der Stadt ist auch gut. Die
Einkaufsmöglichkeiten und die Schule der 6-jährigen Tochter sind gleich
nebenan. Selbst die Tochter gab Ihr okay, denn sie muss nun keine
Treppen mehr steigen und ist schnell zu Hause.
Letztendlich war
es auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis welches die Lehnigs
überzeugte, denn geringe Kosten tragen erheblich zu einem guten
Wohngefühl bei.
