Wissenswertes zum Thema Entsorgung
19.11.2010, Net PR, GWG-Journal Ausgabe November 2010
Ein Interview mit Lutz Wentow, dem Vertriebsleiter der ALBA Lausitz GmbH
Welche Dienstleistungen führt die ALBA für die Mitglieder der GWG aus?
Herr Wentow:
Einfach gesagt, ist es die gesamte Palette aller Abfälle, die im Zusammenhang mit dem Haushalt anfallen. Der Hausmüll über die „Schwarzen“, Pappe, Papier, Kartonagen über die „Blauen“ und Verkaufsverpackungen (die mit dem grünen Punkt) über die „Gelben“ Tonnen.
Sperrmüll, Haushaltsgroßgeräte, Kühlgeräte, Schrott und Elektronikschrott werden hingegen per Abrufkarte sowie Schadstoffe und gefährliche Abfälle über das Ökomobil im Bringesystem entsorgt.
Der Auftraggeber für die Entsorgung ist aber nicht die GWG selbst, sondern der kommunale Abfallentsorgungsverband „Niederlausitz“ (KAEV) und für die Verpackungsentsorgung das Duale System Deutschland (DSD).
Welche Probleme entstehen bei der Entsorgung?
Herr Wentow:
Bei den „gelben Tonnen“ verzeichnen wir immer wieder Fehleinwürfe in Form von verpackungsfremden Materialien und Hausmüll. Nur die Tatsache, dass das Material aus Kunststoff oder Metall ist, rechtfertigt nicht den Einwurf in die „Gelbe Tonne“. Die Verpackungsentsorgung ist grundsätzlich kostenfrei, aber bei zu großen Verunreinigungen oder Fehleinwürfen muss dann kostenpflichtig entsorgt werden.
Zum Zweiten bei der Sperrmüllentsorgung. Hier wird oft, ohne dass es eine Terminvereinbarung mit uns gibt, der Sperrmüll an der Straße abgelegt. Darunter leidet natürlich das Stadtbild und es führt zu zusätzlichen Kosten.
Was gehört denn eigentlich zum Sperrmüll?
Herr Wentow:
Alle beweglichen Abfälle aus dem Haushalt und der privaten Lebensführung, die aufgrund ihrer Größe und Menge nicht in die Restmüllbehälter passen! Nicht dazu gehören Bauabfälle (aus Bau- bzw. Renovierungsarbeiten), Baumverschnitt sowie Alttextilien oder Federbetten (siehe auch www.kaev.de unter ABC der Abfälle).
Wie bekomme ich einen Sperrmülltermin?
Herr Wentow:
Im Abfallkalender des KAEV sind sogenannte Abrufdoppelkarten enthalten. Diese werden entnommen, vom Abfallbesitzer ausgefüllt und ausreichend frankiert an die ALBA geschickt. Die ALBA schickt dann zeitnah die Antwortkarte mit dem Abholtermin an den Abfallbesitzer zurück. Bis zur Abholung dauert es in der Regel nur wenige Tage aber max. 4 Wochen. Natürlich kann man auch einen Container für den Sperrmüll ordern. Hier kann der Besteller den Termin frei wählen, allerdings ist für den Containertransport ein Entgelt fällig. Die Verwertung bzw. Beseitigung bleibt kostenfrei.
Ab 2011 will auch der Abfallverband die Abrufe für Abholungen und Entsorgungen online anbieten, analog den Änderungsmitteilungen unter www.kaev.de. Das reduziert die Bearbeitungszeit und bedeutet schnellere Termine und zu guter Letzt entfällt das Porto für die Abrufkarten.
Ganz wichtig für die Sperrmüllbereitstellung:
Bitte nur zum vereinbarten Termin (max. 1 Tag zuvor) rausstellen und immer am Straßenrand oder neben den Müllboxen, sodass ein ungehinderter Zugang möglich ist. Bitte nie vor oder in der Müllbox oder auf Rasenflächen, wo das Sammelfahrzeug nicht heranfahren kann.
Entsorgung ist unsere Leidenschaft
ALBA Lausitz GmbH
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