Wohlige Wärme wird günstiger
Im Spreewald zu Hause, Ausgabe März 2011, NetPR
GWG investiert in moderne Heizungssysteme
Bis zu 20 % Wärmeenergieeinsparung bringt die Modernisierung der Heizungsanlage in der Dr.-Albert-Schweitzer-Straße 1 – 8. Die Bauarbeiten durch die Firma H & S Lübbenau, bekannt von vielen ähnlichen Projekten in der Region, beginnen im Mai 2011. Neben der gesamten Rohr- und Verteiltechnik werden alle Heizkörper erneuert sowie
die Anlagensteuerung verbessert. Ebenso ist künftig das Ablesen des Wärmeverbrauchs bequem per Funk möglich. Ein Zutritt der Ableser zur Wohnung ist nicht mehr erforderlich.
Neben der technischen Verbesserung gibt es auch eine optische: Alle Heizungsleitungen in den Wohnungen verlaufen künftig hinter Profilverkleidung bzw. Sockelleisten. „Wir planen den Bauablauf aufgangsweise, sodass die Arbeiten in jeder Wohnung binnen einer Woche abgeschlossen sind.“, so Mirko Langer als Projektkoordinator von der GWG. Ab Ende März würden zudem persönliche Gespräche mit den Mitgliedern in jeder Wohnung geführt. „Wichtig ist uns hierbei, noch offene Fragen zu klären und Hilfe anzubieten, wenn z. B. ein Schrank verrückt werden muss oder Schönheitsreparaturen nötig werden.“, so Herr Siebert, Vorstand der GWG. Mit dabei sei immer auch ein Mitarbeiter der Firma H & S, um auch für die Bauzeit direkte Absprachen mit den Mitgliedern treffen zu können. Und auch bei den umlagefähigen Kosten der Modernisierung zeigt sich die Stärke der genossenschaftlichen Gemeinschaft: Statt mietrechtlich zulässiger 0,46 EUR je m² Modernisierungsumlage wird den Mitgliedern nur 0,25 EUR je m² berechnet.
Die Modernisierungseffekte:
- Reduzierung der Heiznetz-Systemtemperatur von ca. 90 / 70 °C auf 70 / 50 °C
- Verringerung des Wärmeanschlusswertes von 275 KW auf 215 KW
- Vermeidung von Wärmeverlusten durch verbesserte Wärmedämmung und Verlegung der horizontalen Verteilernetze vom kühlen Dach (Jahresmitteltemperatur von 10 °C) in den Keller (Jahresmitteltemperatur 16 °C)
