Zeit für umfassende Instandsetzungen

Neue Technik für stabile und günstige Versorgung

Vor rund 25 Jahren, inmitten der 1990er, hatte die GWG mit einem gewaltigen Kraftakt ihren gesamten Wohnungsbestand mit damals zeitgemäßer Heizungs- und Anlagentechnik ausgestattet. Ein Mammut-Sanierungsprojekt auf welches die damaligen Vorstände Hans-Dieter Vollmer und Hans-Joachim Vogel mit ihren Mitarbeiter/-innen noch heute zu Recht stolz sein können.

Heute sind diese Anlagen in die Jahre gekommen. Die wachsende Reparaturhäufi gkeit sowie der Anstieg der Störungseinsätze bei Leitungsdefekten mit ihren enormen Folgeschäden in den Wohnungen an Tapeten, Fußböden, Mobiliar und sogar Elektroanlagen erfordert ein vorausschauendes Handeln im gesamten Bestand. Hinzu kommt, dass die technische Entwicklung voranschreitet und 1993 verbautes Material heute nicht mehr hergestellt wird. Daher ist ab dem Jahr 2018 eine umfassende Strangsanierung aller GWG-Gebäude geplant.

files/content/xm/2017/journal-33/artikel/gwg33_instandsetzung.jpgNach den Erneuerungen vieler Kellerleitungen steht nun die Instandsetzung der einzelnen Stränge an. In diesem Zuge werden auch die innenliegenden Abfl ussleitungen und Regenentwässerungen erneuert, was einen Zutritt zu den Wohnungen und temporäre Beeinträchtigungen unumgänglich macht. Der Zeitaufwand für die Sanierung eines kompletten Stranges beträgt rund eine Woche, wobei täglich zum Feierabend die Wasserversorgung und WC-Benutzung gewährleistet werden soll.

„Alle Wohnungen werden im Vorfeld besichtigt und im Anschluss an die Baumaßnahme durch Maler-, Fliesenlegerund Elektromonteureinsätze wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht. Vorab gibt es für die betroff enen Mieter eine Infoveranstaltung bei der die Maßnahme und der genaue Ablauf erläutert werden“, erläutert der Koordinator im Wohnungswesen und Regiebetrieb der GWG Mirko Langer. In diesem Zusammenhang sei es auch möglich, individuelle Veränderungswünsche mit ihm abzusprechen, so Herr Langer. Neben der verbesserten, zuverlässigeren Technik profi tieren die Mitglieder vom erhöhten Schalschutz im Abwasserbereich. Da es sich um eine Instandsetzungsmaßnahme handelt, zieht dies auch keine Mieterhöhung nach sich.

Neben dem großen Instandhaltungsvorhaben wird die GWG auch ihr Aufzugsprogramm weiter fortsetzen. 2018 wird dieses an den Hausaufgängen Otto-Grothewohl-Straße 12, 14 und 16 sowie Alexander-von-Humboldt- Straße 30, 32 und 39 fortgesetzt. Weitere Aufzüge folgen in den kommenden Jahren.