Genossenschaftlich stark seit 1957.

Wir sind die Guten.
Über uns

Wir sind die GWG Lübbenau eG

Herzlichen willkommen bei der GWG Lübbenau eG! Gegründet im Jahr 1957 hat die Gemeinschaftliche Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau eG mittlerweile rund 2.000 schöne Wohnungen in ihrem Bestand. Wir sind damit eines der größten Wohnungsunternehmen im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Alle Wohnungen sind zentral in der Lübbenauer Neustadt gelegen und wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich modernisiert. Wir haben für jede Altersgruppe und jedes Bedürfnis das passende Wohnangebot: vom Singleappartement über großzügig geschnittene Wohnungen für Familien bis hin zu barrierearmen Alternativen für ältere Generationen.

Als gleichermaßen traditionsbewusste und zukunftsorientierte Genossenschaft sind wir in erster Linie unseren Mitgliedern und sozialen Ansprüchen verpflichtet. Erwirtschaftete Überschüsse kommen unmittelbar unseren Mitgliedern zugute, indem sie für Instandhaltung und Modernisierung wieder in die eigenen Wohnanlagen investiert werden. In Verbindung mit einem guten nachbarschaftlichen Miteinander sorgen wir auf diese Weise für attraktiven und zugleich bezahlbaren Wohnraum in Lübbenau/Spreewald.

Die Lübbenauer Neustadt zeichnet sich durch eine gute Verkehrsanbindung (Autobahnanschluss und Bahnverbindung nach Berlin, Dresden und Cottbus) und eine über Jahre gewachsene Infrastruktur mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas, Einrichtungen der medizinischen Versorgung sowie liebevoll gestalteten grünen Höfen mit fußläufig erreichbaren Spielplätzen und Entspannungsinseln aus.

Bei uns finden Sie ein schönes Zuhause und alles, was ein gutes Leben ausmacht. Überzeugen Sie sich selbst.

Bei uns sind Sie im Spreewald zu Hause.

Anschrift

 

GWG Lübbenau eG

Straße der Einheit 20a

03222 Lübbenau/Spreewald

 

 

Geschäftszeiten

 

Montag und Mittwoch: 8-16 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 8-18 Uhr

Freitag: 8-13 Uhr

 

 

Vorstand

 

Holger Siebert

Andreas Rißka

 

 

 

Aufsichtsrat

 

Lutz Wentow (Vorsitzender)

Ilka-Maren Hohnke

Matthias Pasold

Doris Rehbein

Frank Schöne

Unser Team

Großes bewegen mit einem großartigen Team.

Genossenschaftsprinzip

Wohnen bei Genossenschaften – gemeinsam stark.

Soziales Engagement

Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung aus Überzeugung.

Von der Gründungs- bis zur Wendezeit

1957

Lübbenau/Spreewald ist Anfang der 50er Jahre ein beschauliches Städtchen mit gut 5.000 Einwohnern, das zum Kreis Calau gehört und mit etwa 1.000 Flüchtlingen überbelegt ist. Anfang 1957 ändert sich plötzlich alles: der Ministerrat der damaligen DDR beschließt ein Kohle- und Energieprogramm, welches den Aufbau der Kraftwerke Lübbenau und Vetschau sowie den Aufschluss von Braunkohletagebauen im Nordteil des Kreises Calau festlegt. In der Folge strömen tausende Arbeiter in die Spreewaldstadt. Am 06. September 1957 erfolgt der Registereintrag der AWG "Spreewald". Trotz staatlichem Wohnungsbauprogramm ist die Wohnsituation für alle sehr angespannt.

1959

Nach der Fertigstellung des ersten Wohnhauses in der Straße des Friedens leben knapp 10.000 Einwohner in Lübbenau/Spreewald. Das Besondere an den beiden ersten Wohnhäusern ist, dass diese im Gegensatz zu den späteren Plattenbauten noch Stein auf Stein gemauert sind. Ende der 60er Jahre verdoppelt sich die Einwohnerzahl ein weiteres Mal auf 20.000. Mit jeder neuen AWG-Wohnung, die entsteht, wächst auch das Interesse der Lübbenauer, der Genossenschaft beizutreten.

1967

Wohnraum ist knapp und die Häuser sowie das gesamte Wohnumfeld müssen schnell wachsen. Wie in jeder Genossenschaft packen auch bei der AWG "Spreewald" die Mitglieder selbst mit an. Je nach Wohnungsgröße müssen bis zu 1.000 Arbeitsstunden geleistet werden. Und zu tun gab es genug: Kabelgräben und Baugruben müssen ausgeschachtet, Fußwege und Grünanlagen angelegt, Balkone gestrichen werden. Doch die gemeinsamen Arbeitsstunden schweißen die Genossenschaftler zusammen. Viele Mitglieder erinnern sich noch heute, wie sie gemeinsam für "ihre" Häuser angepackt haben.

1978

Die DDR-Führung hat beschlossen, Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften zu zentralisieren. Die Ziele sind eine Senkung des Verwaltungsaufwands, effizientere bzw. angeglichene Bau- und Reparaturprozesse und Materialeinsparung. Seit den 60er Jahren existieren in Lübbenau zwei größere Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften: Neben der AWG "Spreewald" sorgt auch die AWG "Kohle und Energie" seit 1963 für neue Wohnungen in der Neustadt. Am 1. Januar 1978 werden beide Genossenschaften zur AWG "Kohle und Energie - Spreewald" verschmolzen.

1990

Die AWG erhält am 18. April 1990 den Namen Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau eG, woraus später die Gemeinschaftliche Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau eG wird. Zur gleichen Zeit werden die letzten Wohnhäuser in der Richard-Wagner-Straße 56-59 und Werner-Seelenbinder-Straße 14-16 fertiggestellt und übergeben. 1991 wird Hans-Dieter Vollmer hauptamtliches Vorstandsmitglied der Genossenschaft. Zusammen mit dem ab 1992 einsteigenden Hans-Joachim Vogel bilden sie das Leitungsteam der GWG für diese wichtige Zeit. Im selben Jahr beginnen umfangreiche Sanierungsarbeiten an den genossenschaftlichen Wohnhäusern, die 1998 abgeschlossen werden.

Die Zeit nach der Jahrtausendwende

2004

Nach der politischen Wende und der Schließung der örtlichen Kraftwerke, sinkt die Einwohnerzahl von Lübbenau gerade in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends dramatisch. Der Wohnungsleerstand liegt stadtweit bei durchschnittlich 15 %, bei der GWG 2004 bei gut 10 %. Ab 1. Januar 2000 leitet Hans-Dieter Vollmer gemeinsam mit seinem neuen Vorstandskollegen Holger Siebert die Geschicke der Genossenschaft. Beide stehen seinerzeit wohl vor einer ähnlich großen Herausforderung wie die Gründungsväter in den 50er Jahren - nur leider im umgekehrten Sinn. Ihre Strategie gegen den teils massiven Wohnungsleerstand ist nicht, so wie vom Land proklamiert, der drastische Rückbau von Wohnhäusern, sondern stattdessen die unermüdliche und kreative Entwicklung neuer Wohnformen und modernes Marketing.

2007

Das fünfte GWG-Jahrzehnt ist vor allem die Zeit der großen Wohnumfeldprojekte. Auf den großen Freiflächen entstehen Spiel- und Ruhezonen mit erneuerten Hauseingangsbereichen und komplett neu gestalteten Innenhöfen. Neben Spielgeräten sind hier nun auch Pergolen mit Sitzgruppen und sogar ein riesiges Schachfeld zu finden. Selbst die Giebel der Wohnhäuser werden mit Kletterpflanzen mittels Rankgerüsten begrünt. Im bundesweiten Wettbewerb "Entene Florale" nimmt Bürgermeister Helmut Wenzel die Goldmedaille für Lübbenau entgegen. Durch diese Auszeichnung wird das vorbildliche Engagement in der Neustadt mit den einladend gestalteten Wohnhöfen gewürdigt.

2013

Nachdem in den vergangenen Jahren über 30 innenliegende Personenaufzüge in den Wohnhäusern nachgerüstet wurden, erfolgt am 30. Oktober 2013 in der August-Bebel-Straße die Übergabe des ersten gänzlich barrierefreien Aufzugs. Dieser wird nachträglich auf der Balkonseite montiert, fährt vom Keller bis in das oberste Geschoss und kann von vorn und von hinten betreten werden. Somit kann der Weg in die oberen Etagen nun bequemer gestaltet werden. Bei der ersten Probefahrt spüren alle Beteiligten, dass sich die viele Mühe gelohnt hat.

2015

Am 2. Juni 2015 wird nach dreijähriger Planung und Realisierung der neue Geschäftssitz der Genossenschaft inmitten der Lübbenauer Neustadt eingeweiht. Hierfür wurde ein seit vielen Jahren leerstehendes Objekt in der Straße der Einheit erworben und entwickelt. Die ehemalige Kaufhalle ist in ihrer stadtbildprägenden Kubatur erhalten geblieben, ihr Innenleben aber an die heutigen Bedürfnisse funktional angepasst. Fortan stellt auch der Geschäftssitz die GWG als modernes Wohnungsunternehmen mit zeitgemäßen Angeboten dar. Im selben Jahr tritt Andreas Rißka die Nachfolge von Hans-Dieter Vollmer an und wird neues Vorstandsmitglied.

2016

Nach Jahren sinkender Einwohnerzahlen kann sich Lübbenau über eine sanfte Trendwende freuen. 2015 sind in Lübbenau erstmals wieder mehr Einwohner gemeldet als im Vorjahr. 2016 fällt die Steigerung noch höher aus. Gründe hierfür sind unter anderem steigende Geburtenzahlen und mehr Zuzügler. Durch die gute Bahnanbindung ist Lübbenau auch für Pendler als Wohnort interessant. Die gestiegene Nachfrage spürt die GWG vor allem bei besonderen Wohnformen und bei altersgerechten Anpassungen. Um den Herausforderungen des eingeleiteten Strukturwandels gerecht werden zu können, werden weitere Umbauprojekte realisiert. Trotz erhöhter Nachfrage nach Komfortwohnungen bleibt die GWG ihrer grundlegenden Strategie von gutem und bezahlbarem Wohnraum treu.

2017

Rund 1.200 Gäste feiern am 22. September 2017 eine zünftige Geburtstagsparty anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Genossenschaft. Unter ihnen sind in erster Linie Genossenschaftsmitglieder und Wegbegleiter, jedoch auch zahlreiche Lübbenauerinnen und Lübbenauer, sowie Vertreter aus Politik, Vereinen und Verbänden. Als Veranstaltungsort wird bewusst die ehemalige Lübbenauer Kult-Gaststätte „Turbine“ gewählt – eine geschichtsträchtige Speisegaststätte mit langer Vergangenheit, die seit der politischen Wende leer stand und zusehends verfiel. Die GWG hat das Objekt unlängst erworben und den ehemaligen Tanzsaal anlässlich des großen Jubiläums ansprechend hergerichtet. In jenem Saal sind Fotowände mit historischen Bildaufnahmen zu sehen, die den Betrachtern eine kleine Zeitreise von den Anfangsjahren bis in die Gegenwart durch sechs Jahrzehnte Wohnungsbaugenossenschaft in Lübbenau ermöglichen.

2018

2018 beginnen die Planungen für eine umfangreiche, bedarfsgerechte und zeitgemäße Modernisierung der beiden fünfgeschossigen Wohngebäude in der Werner-Seelenbinder-Straße 14-16 und Richard-Wagner-Straße 56-59 in der Lübbenauer Neustadt. Damit nimmt etwa 20 Jahre nach Abschluss der Komplettsanierungen eines der größten GWG-Projekte der Neuzeit weiter Gestalt an. Die Baumaßnahme wird im bewohnten Zustand über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren in zwei Abschnitten erfolgen. Dabei beläuft sich das Investitionsvolumen jeweils auf ca. 800.000 Euro. Der Großteil davon wird durch Eigenkapital der Genossenschaft finanziert.

Haben wir! Bei uns gibt es dazu noch: faire Mieten, nette Nachbarn, schnelle Handwerker und die Sicherheit der Genossenschaft.

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